

Kurz vor dem Start in das neue Schuljahr soll auf einige Highlights des vergangenen Schuljahres zurückgeblickt werden.
Vom 26.02.2026 bis 06.03.2026 war unser Schulalltag von den Kultur- und Wissenschaftstagen 2026 unterbrochen. Viele Traditionen wurden fortgeführt, viele neue Erinnerungen geschaffen.
Am 26. Februar ab 17:00 Uhr war die Eröffnung unserer Galerie das erste Highlight der Festwoche. Alle Besucher des MuLi konnten auf dem Weg zur Aula wieder die Kunstwerke unserer Schülerinnen und Schüler betrachten. Zuvor eröffnete Herr Dr. Gorsler mit einer kurzen Rede die Festwoche und gab einen kurzen Überblick über die Galerie.
Die Galerie zeigt wieder künstlerische Beiträge aus zahlreichen Sparten und eine große Vielfalt an Techniken. Im vorderen Teil vor der 208 präsentierte sich die 10. Klasse mit einer Fusion von Wissenschaft und Kunst. Es zeigte sich eine Kreidezeichnung von Marie Curie im Stil von van Gogh oder Rosalind Franklin am Mikroskop im Stil von Claude Monet. Die Kurse in Klassenstufe 11 beschäftigen sich mit Fotobelichtung und Graphitis. Die 8. lieferten Stencils like Banksy. Im Anschluss zeigten sich Wasserspeier der 6. und die 7. Klassen zeigten ihre Lebensgefühle in Fotocollagen. Daneben zeigten sich zahlreiche Kreidemalereien von äußerst leckeren Torten der 6. Klasse. Die Fensterbretter im Flur zur Aula waren mit romanischen Kapitellen der 6/3 gefüllt. Auch Linoldrucke, Blei- und Buntstiftzeichnungen fanden Einzug in die Ausstellung. Zum Beispiel zeichneten die 8. Klassen Stillleben zum Thema „That’s me“. Comics zu geschichtlichen und zukünftigen Ereignissen schmückten die Metallschränke. Ergänzt wurden diese durch Gedichte der 9/1. Die 6. waren kurz vor dem Zwischenflur nochmal mit Pastellkreide-Zeichnungen von Ritter Runkels Burg vertreten. Gegenüber fand man tierische Plastiken. Im Zwischenflur selbst waren an den Fenstern die Bildgedichte der 6/3 zum Thema „Geheimnisvolles der Nacht“. Die Klassenstufe 11 hatte sich zudem dem Surrealismus gewidmet und die 12er waren auf der Suche von der Naturform zur stilisierten Form – also von der Natur bis zur abstrakten Umsetzung als Tapete oder Tischdecke am PC. Außerdem hatten die Kunstkurse 12 bei der Planung der Galerie geholfen, indem sie sich mit Galeriekonzepten auseinandersetzten. Direkt vor der Aula befanden sich Insektenzeichnungen, Insektenmodelle und Baumhäuser.
Wir danken den Kunstlehrkräften Frau Hoffmann, Frau Felke, Herrn Urbainczyk und Herrn Sprawe für die arbeitsintensive Zusammenstellung der Galerie.
Traditionell begeisterten unsere Schülerinnen und Schüler der 7. bis 12. Klassen auf dem MuLi-Abend auf musikalische, lyrische und schauspielerische Weise. Es ergab sich ein nahezu zweieinhalbstündiges Unterhaltungsprogramm. In diesem Jahr eröffneten Theresa Messe und Isabelle Bethin am Klavier mit „Libertango“.
Danach übernahmen die Moderatoren des Abends: Robert und Clara aus der 12. Klasse. Sie führten uns auf humorvolle, aber trotzdem professionelle Weise durch den prall gefüllten Abend mit Sketchen, Gesang, Musik der Band, Schauspiel und vielem mehr.
Richard aus der 11. rezitierte sein selbstverfasstes Gedicht „Ein Euro Trinkgeld“ und der Leistungskurs 12 trug gemeinsam „Anna Blume“ vor. Schüler der 11. und 12. Klasse führten verschiedene Szenen aus Goethes Faust auf. Die große Theater-AG mit Leonardo da Vinci von Sketch History und Spaghetti von Loriot. Ebenfalls spielten sie bereits einen kleinen Auszug aus ihrem bald auf der Bühne zu sehenden Stück: „Der Geizige“. Der Leistungskurs 11 betrachtete Shakespeare im Spiegel der Zeit, nachdem Schüler der 10. Klasse einen Auszug aus Romeo und Julia in die heutige Zeit versetzt hatten.
Erstmals in der Aula des GCG war eine Harfe vertreten. Julian Thier spielte Nocturne. Gesanglich begeisterte die Schulband mit „Don’t speak“, Isabelle mit „In der Halle des Bergkönigs“ am Klavier. Kelechi sang „As it was“ und der Musikkurs 10 „I need a Dollar“. Jonas und Quentin aus der 11. präsentierten „Barbaras Rhabarberbar“.
An diesem Abend waren so viele Talente vertreten, dass man diese Aufführungen hier noch viel weiterführen könnte. Wer einmal das komplette Spektrum erleben möchte, sollte auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder vorbeischauen.
Von Montag bis Mittwoch schloss sich die Projektwoche im Schuljahr 2025/2026 an. Diese stand in diesem Jahr unter folgenden Mottos:
Die 10. Klassen absolvierten im Rahmen ihrer wissenschaftlich-praktischen Arbeiten sowie Facharbeiten einen Workshop zum Präsentieren und die 11er waren entweder in einem der Modulkurse Physik und Biologie beschäftigt oder unterstützten die Lehrkräfte in den Projekten der Kleinen. Die 12er hatten eine harte Woche und mussten ihre letzten Vorabis absolvieren.
Die Projekte:
| 5/6 WASSER | 7/8 ERDE | 9 LUFT |
|---|---|---|
| Schwimmen für Anfänger | Leben in der Erde – Der Regenwurm | Endlich wieder Luft holen |
| Sportarten auf und im Wasser | Unsere Erde – Schöpfungsmythen und Zukunftsszenarien | Let’s harness the wind – Wir bauen ein Windrad aus Müll |
| Wie viel Wasser fließt in der Projektwoche durch die Stadt Halle/die Saale? | Play the Planet – Sport verbindet die Welt | Dem Widerstand der Luft entgegen. Stromlinienkörper mit dem 3D-Drucker erstellen und experimentieren |
| Alles im Fluss – Wasser marsch! | Unser Regenwald – Wunder der Natur | Sound of Air: Beats mit digitalen Programmen kreieren und die Luft zum Klingen bringen |
| Ursprung des Lebens – die faszinierende Welt der Einzeller im Wasser | Von der Erde auf den Teller – clever einkaufen, nachhaltig kochen | |
| Mit allen Sinnen gewaschen | Rund um die Erde – originelle Formen des Informationstransfers im Laufe der Geschichte | |
| Saalepfad – den Fluss entdecken | Klänge der Welt | |
| Spieleprogrammierung mit Scratch – Code und Meer | I write these words in steel | |
| Wasserspeier aus Keramik | ||
| Kunst und Wasser – spektakuläre Landschaftsbilder |
| Lego-Robotik-Wasser-Projekt | |
Am Donnerstag präsentierten dann alle Projektgruppen ihre Arbeitsergebnisse der Woche.
Die 5. und 6. Klassen gingen dafür in den Hörsaal XXII der Universität im Audimax. Hier sollten die Kleinen erstmals Uni-Luft schnuppern. Die stellten sich gegenseitig ihre Erlebnisse und Ergebnisse der letzten Tage vor. Natürlich war es für die Redner sehr aufregend, ihre zahlreichen PowerPoints und Videos vor rund 140 Mitschülerinnen und Mitschülern vorzustellen.
Die 7. und 8. Klassen präsentierten hingegen in kurzen Blitzlichtern in der Aula ihre Ergebnisse, die 9er in ihren Projekträumen. Alle gemeinsam hatten die Möglichkeit, alle Projekte in ihren Räumen zu besuchen, und es gab einen kleinen Laufzettel und mehrere Schichten.
Als Höhepunkt der Festwoche hat die Cantorpreisverleihung einen eigenen Blogbeitrag erhalten:
Am Freitag, dem „Cantor-Tag“, haben alle Jahrgänge eigene Aktivitäten. Alle erweitern die Unterrichtsinhalte, sind teambildend und/oder dienen der Berufsorientierung.