

Im Rahmen des Modulkurses in der gymnasialen Oberstufe durften interessierte Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Biologie vom 02. bis 06.03.2026 an einer einwöchigen, inhaltlich intensiven Praktikumswoche in den Laboren des Instituts für Physiologische Chemie (IPC) der Martin-Luther-Universität teilnehmen. Ziel war es, naturwissenschaftliche Arbeitsweisen der Gentechnik nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern unter realen Laborbedingungen praktisch zu erleben.
Inhaltlich standen Themen im Mittelpunkt, die aus der biologischen Forschung nicht mehr wegzudenken sind, im schulischen Rahmen jedoch praktisch nicht erprobt werden können: Unsere Schülerinnen und Schüler durften einen genetischen Fingerabdruck ihrer eigenen DNA herstellen, Bakterien in einem Langzeitversuch gentechnisch verändern sowie die Wirkmechanismen von wichtigen Stoffwechsel-Faktoren und Medikamenten experimentell erproben.
Das Praktikum vermittelte einen authentischen Eindruck davon, wie biologische Forschung arbeitet, welche Sicherheits- und Qualitätsstandards im Labor gelten und wie Ergebnisse dokumentiert und ausgewertet werden. Weiterhin informierte uns Professor Posern in einem anschaulichen Vortrag, welche Forschungsschwerpunkte die Arbeitsgruppen des IPC aktuell ergründen und beantwortete die zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums zu Themen, so z.B., welche Rolle die KI in der Grundlagenforschung spielt, welche Kriterien man bei der Studienwahl heranziehen sollte und vieles andere mehr.
Wir danken dem Leiter des IPC, Herrn Professor Posern, sowie allen anderen Unterstützerinnen und Unterstützern der MLU, dass wir auch in diesem Schuljahr die Möglichkeit erhalten haben, diese lehr- und abwechslungsreiche Woche zu erleben!